„70 Meilen zum Paradies“


Der Autor bleibt seiner Arbeitsweise treu: Er wählt ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema, recherchiert und macht die Opfer zu seinen HeldInnen. So gibt er ihnen ein Gesicht und eine Persönlichkeit und zwingt die LeserInnen, sich mit ihnen zu identifizieren. Er will nicht unterhalten, er will die Lesenden verändern. Mit „70 Meilen zum Paradies“ gelingt ihm das.

Jugend und Medien, Franz Lettner, 5/2007

„Jugendliche sollen „etwas über die Welt erfahren, in der sie leben“. Dieser Meinung ist Robert Klement, der fürs Buch „70 Meilen zum Paradies“ mit Bootsflüchtlingen in Lampedusa und Afrika geredet hat. Ihr Traum vom Paradies Europa entpuppt sich als Illusion.

Kurier, 12/2006

Für die meisten Flüchtlinge aus Afrika erfüllen sich ihre Hoffnungen auf das „Paradies“ Europa bei Weitem nicht. Ihre Schicksale beschreibt Robert Klement nach ausführlichen Recherchen und Interviews recht zutreffend.

Schul-Kurier, Heinz Wagner, 11/2006

Der St. Pöltner Autor Robert Klement hat für dieses Buch mit zahlreichen afrikanischen Bootsflüchtlingen gesprochen, und an den Schauplätzen des Romans recherchiert. So entstand eine literarisch aufbereitete Geschichte, die auf realen Einzelschicksale und Begebenheiten zurückgreift.

ORF-Hörfunk, Ö1 Leseprobe, 19.11.2006

Ein Buch, das auch Erwachsenen unter die Haut geht, ein wichtiges Buch über ein Problem, dessen Dimensionen noch rapide wachsen werden. Es schreibt den Lesenden menschliche Tragödien ins Herz, gibt aber keine Antworten. Das ist seine Stärke.

1000 und 1 Buch, 11/2006

Was Shara und Siad auf ihrer Reise an Alpträumen auf einer langen Irrfahrt in einem altersschwachen Fischkutter erleben, und was ihnen in den Flüchtlingslagern Europas an Entwürdigung widerfährt – davon erzählt dieser berührende Roman. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, auf Erzählungen afrikanischer Bootsflüchtlinge und auf Recherchen an den Schauplätzen Tunesien, Lampedusa und Neapel.

Solidarität, ÖGB-Zeitschrift für die Arbeitswelt, 11/2006

Dem Autor gelingt es ohne direkte Schuldzuweisungen, aber doch mit klaren Hinweisen, die Missstände anzusprechen, denen Flüchtlinge aus Hunger- oder Kriegsgebieten ausgesetzt sind. Eine authentische und nahe gehende Annäherung an eines der großen Probleme Europas aus der Sicht von Betroffenen. Breit empfohlen.

Buchprofile, JG. 52/2007

Der Autor hat die Fakten zu diesem Buch persönlich recherchiert. Warum ist so etwas im Europa des 21. Jahrhunderts noch möglich? Geschickt werden Vergangenes (Mogadischu), Träume und Wirklichkeit nebeneinandergestellt. Ein aufwühlendes Buch, das unbedingt gelesen oder auch vorgelesen werden sollte. Als Klassenlektüre sehr aktuell.

Bücherbär, 1/2007

Mir hat dieses Buch sehr viel beigebracht: über die Gründe der Flüchtlinge, über diese gefährliche Reise und über den Zustand von Afrika (vor allem im Krieg). Wenn in den Nachrichten von Flüchtlingen, die an der Südküste Europas gestrandet sind, erzählt wird, dann kann ich mir jetzt besser vorstellen, was für ein Schicksal diese armen Flüchtlinge haben. Meine Perspektive hat sich mit diesem Buch sehr geändert. Noch dazu konnte ich mich beim Lesen gut in die Welten der verschiedenen Charaktere versetzen.

Buchtipp der „Berliner Leseratten“, Marcel Padilla

Der Autor erzählt sachlich, beschreibt die Gefühle der Betroffenen sehr differenziert. Im Anhang finden wir einen Auszug aus der Genfer Konvention. Damit fordert der Autor ganz klar, das Flüchtlingsproblem auf humanitärer Ebene zu lösen. Das Buch kann gut im Unterricht eingesetzt werden, da es leicht und zügig zu lesen ist.

Jugendliteratur aktuell, Mai 2007

„Dokumentationen und Statistiken können die abgestumpften Menschen in Europa nicht mehr erreichen. In meiner Geschichte hat das Elend Afrikas Namen und Gesichter. Aufrütteln und Betroffenheit erzeugen kann man nur mit konkreten Schicksalen“, bringt der Gewinner des Jugendbuchpreises, Robert Klement, die bittere Wahrheit auf den Punkt.

Kunst & Kultur, April 2006

Ein unglaublich berührendes, wach rüttelndes Buch, das in zumutbarer Deutlichkeit vom verzweifelten Versuch eines Vaters und seiner Tochter erzählt, einem Krisengebiet zu entkommen. Wie in einem Krimi hat der Leser die Möglichkeit, zunächst den Schluss zu lesen oder Seite für Seite auf einen positiven Ausgang zu hoffen.

Christian Meyn-Schwarze, Mai 2007

Anschaulich und eindringlich erzählt der Autor von dem menschenunwürdigen Leben afrikanischer Flüchtlinge mitsamt ihren Demütigungen und Diskriminierungen durch die etablierte europäische Gesellschaft. Diese nicht leicht zu ertragende Buch sollten viele junge Menschen lesen. Es schärft ihren Blick auf die Flüchtlings- und Ausländerproblematik, die in Zukunft für Europa immer mehr zur Debatte stehen wird. – Sehr empfehlenswert.

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien, April 2007

Das Buch ist ein wichtiger Beitrag und Appell an die Menschlichkeit. Ab 12 Jahren, ausgezeichnet.

Basler Büchergugge, Denise Racine

LesewahnsinnRegt den Appetit an – ein Buch von Robert Klement

Der Autor greift ein sehr aktuelles Thema auf und schildert lebensnah die Umstände, die Menschen dazu zwingen, ihre Heimat zu verlassen. An den beschriebenen Einzelschicksalen macht der Autor deutlich, was sich momentan an der Mittelmeerküste abspielt. „70 Meilen zum Paradies“ ist ein aktuelles und genau recherchiertes Buch, das man jedem Jugendlichen sehr empfehlen kann.

Jugendschriftenausschuss, Landesstelle Bayern, Beate Mathes

Die Erzählung führt dem Lesepublikum sehr deutlich vor Augen, was in Medienberichten meist untergeht: die humanitäre, soziale, emotionale Dimension der Flüchtlingsproblematik. Ein von sozialem Engagement geprägter, flüssig zu lesender Beitrag zum Verständnis eines bis dato ungelösten Problems.

Bibliotheksnachrichten, E. Mayerhofer, 1/2007

Geradlinig und mit großer Aufmerksamkeit für das strukturelle Umfeld seiner Handlungsmomente gibt der österreichische Autor Einblick in das dahinter liegende Erleben: Abgewrackte und überfüllte Schlepperboote, überquellende Flüchtlingslager und die europäische Politik der Selektion werden am Schicksal eines somalischen Krankenpflegers und seiner Tochter beispielhaft präsent.

Seitenweise Kinderliteratur, 11/2006

Die Geschichte basiert auf Gesprächen des Autors mit Bootsflüchtlingen und Recherchen an den Schauplätzen des Romans. Sie kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und eine humanitäre Sichtweise zu fördern.

Kirchenbote, 10/2006

Dramatische Fernsehbilder zu den Bootsflüchtlingen zum Abendessen, dann Werbung und der Hauptabendfilm…Der Lehrer, Literaturpreisträger und Kinderbuchautor will den Flüchtlingen Gesichter geben.

Das Elternmagazin, 12/2006

Das Jugendbuch berichtet von dem, was Menschen anderen antun können, aber auch, wie selbst unter diesen Umständen Freundschaft und Hilfsbereitschaft möglich ist. Es erzählt, dass die wenigsten ihre Heimat freiwillig verlassen und sich auf eine Reise in eine ungewisse Zukunft begeben, aber auch, dass manche von Versprechungen verführt werden. Eine Beispielgeschichte wie diese kann trotz des schwierigen Themas Jugendlichen die Realitäten besser vor Augen führen als Schlagzeilen in Medien.

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW, 1/2007

Hier wird die Dramatik der Bootsflüchtlinge biographisch an einem Einzelschicksal sehr eindringlich und beeindruckend transportiert. Diese Schicksale machen nicht nur den jungen Leser ab 14 Jahren betroffen. Appelliert wird an das Mitgefühl des Lesers, diese Flüchtlinge als Menschen zu sehen, die ihre Heimat verlassen, weil sie dort keine Lebenschancen mehr sehen. Der Roman schildert auch das unwürdige Lagerleben und die Desillusionierung der Protagonisten und ihrer Leidensgenossen. Ein Appell an die politisch Verantwortlichen und an uns als Mitmenschen, Flüchtlinge in erster Linie als Mitmenschen zu betrachten und nicht als Ware, lästige Zuwanderer oder auszubeutende Arbeiter ohne Rechte. Sehr empfehlenswert!

AJuM der GEW, 10/2006

Ein Buch voller Spannung und gleichzeitig Dramatik. Ein Buch, das aufrüttelt und vor Augen führt, was an den Grenzen Europas passiert. Und ein Buch, das in Erinnerung ruft, wer die Tomaten auf dem Mittagstisch vielleicht gepflückt hat.

Gemeinsam unterwegs, 2/2008

„Die Spur des Schneeleoparden“


Der atemberaubende, aber fiktive Abenteuerroman spielt in der faszinierenden Bergwelt Nepals. Der Autor hat für die Recherchen selbst an einer Expedition im Hochgebirge Nepals teilgenommen und hat diese Erfahrungen mit der Geschichte von Caroline verbunden. Die Geschichte ist voller überraschender Wendungen.

Main-Echo, 7/03

Robert Klement hat mit diesem Jugendroman ein meisterhaftes Werk geschrieben, das dem Leser vor Augen führt, welchen Raubbau die Menschen an der Natur und ihren Lebewesen betreiben. Dies hat er in eine überaus spannende Abenteuergeschichte verpackt, die den Leser mit Sicherheit bis zur letzten Seite in Atem halten wird. Dabei wird aber nicht schulmeisterlich gepredigt, sondern auf sehr sensible Weise bewusst gemacht, wie wichtig der Respekt vor unserer Umwelt mit den darin lebenden Tieren und Pflanzen ist, damit unsere Welt fortbestehen kann. Als Klassenlektüre sehr zu empfehlen.

Jugendschriftenausschuss des BLLV-Mittelfranken, 9/2003

Ein spannendes und dennoch kritisches Buch. Ein Roman aber auch für Jugendliche, die selbst Abenteuer suchen. Sehr realistisch wird hier ein Projekt vorgestellt, das sich mit dem Schutz der Schneeleoparden befasst. So ist es mehr als ein Unterhaltungsbuch und mehr als ein Roman über ein fremdes Land. Sehr empfehlenswert.

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW, 7/2003

Zentrales Thema ist der Schutz einer bedrohten Tierart sowie Menschen, die sich in fremder Umgebung für die Rettung und den Erhalt dieser Tiere einsetzen. Sehr spannend werden die Probleme, die innerhalb der Gruppe schwelen, geschildert.

Kommission für Schul- und Gemeindebibliotheken des Kantons Luzern, 9/2003

Besonders beeindrucken die Schilderungen der Alltagsprobleme, mit denen die einheimische Bevölkerung zu kämpfen hat. Sehr empfohlen!

Fachstelle für Schulberatung, 6/2003

Die Umweltproblematik in der Hochgebirgsregion, die sich durch den Tourismus ergibt, wird geschickt in eine spannende Abenteuerhandlung verpackt und regt zum Nachdenken an. Empfohlen ab 13 Jahren.

bv. Borromäusverein, 10/2003

Ein packender Abenteuerroman ist dem österr. Autor Robert Klement gelungen: Die 16-jährige Caroline begleitet ihren Vater auf eine Expedition ins nepalesische Hochgebirge, erst lustlos und ängstlich, doch dann gerät sie auf „Die Spur des Schneeleoparden“ und macht einen schockierenden Fund.

Panda, das WWF-Magazin, 6/2003

Eine spannende Geschichte, die einen immer mehr in ihren Bann zieht. Aber Vorsicht: Der Schluss ist ganz und gar nicht „Happy-End“!

Westfälische Nachrichten, 12/2003

Der spannende Roman überzeugt durch seine von Achtung gegenüber Natur und fremder Kultur geprägten Haltung, durch die abenteuerliche Handlung, bildstarke Naturschilderungen und eine gepflegte Sprache. Zur vertiefenden Lektüre in den Bereichen Geografie und Biologie bestens geeignet.

Bücherbär, 1/2004

AKTUALISIERT AM: 23−07−2017 
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