Geboren am 10.1.1949 in St. Pölten. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Hauptschullehrer begann er, Reportagen für Zeitungen und Magazine („Profil“) zu schreiben. Außer Hörspielen verfasste er auch ein Bühnenstück, das am Landestheater St. Pölten uraufgeführt wurde.
Am 21. Juni 2022 wurde Robert Klement vom Bundespräsidenten der Berufstitel „Professor“ verliehen.
Seit 1986 veröffentlichte er 30 Bücher. Seine an Tatsachen anknüpfenden Romane beruhen auf genauen Recherchen. Gleich in seinem ersten Buch („Durch den Fluss“) prangert er Menschenrechtsverletzungen in der damaligen CSSR an. Nach einer Flugblattaktion für den Charta-Gründer und späteren Staatspräsidenten Vaclav Havel wird er 1989 in Prag inhaftiert. In Brasilien mischt er sich unter Straßenkinder, die von Todesschwadronen bedroht werden. Nach dem schweren Erdbeben in Armenien versucht er, die Schicksale der Opfer und Helfer aufzuzeichnen. Im Himalaya recherchiert er die verschlungenen Wege der Pelztier-Mafia, die den Schneeleoparden jagt. Seine Studienreisen führen ihn von Alaska bis Neuseeland, von Kuba bis zu den Philippinen.
Klement hat das Credo des rasenden Reporters und Literaten Egon Erwin Kisch übernommen: „Nichts ist erregender als die Wahrheit.“ Das Leben schreibt die packendsten Geschichten. Er bemüht sich in seinen Büchern vor allem um Authentizität, beschreibt Schauplätze möglichst genau. Die Personen seiner Romane existieren wirklich. Er möchte mit seinen Büchern Problembewusstsein vermitteln und dem Leser ungeschminkt ein Stück Realität näherbringen.
Für „70 Meilen zum Paradies“ wurde ihm 2007 der Staatspreis für Literatur verliehen. Seine Bücher wurden bisher in 15 Sprachen übersetzt.